Humor & Wahrheit

Warum Frauen in der Menopause die besseren Führungskräfte wären

11. Februar 2026
5 Min. Lesezeit Lesezeit
Warum Frauen in der Menopause die besseren Führungskräfte wären

Warum Frauen in der Menopause die besseren Führungskräfte wären

Eine steile These mit erstaunlich wenig Gegenargumenten.

Es gibt Menschen, die werden mit dem Alter milder.
Und es gibt Frauen in den Wechseljahren.

Die werden nicht hart.
Die werden glasklar. ✨

So klar wie ein Espresso nach drei schlaflosen Nächten. ☕
So klar wie der Gedanke: „Nope, das kommt nicht mehr in die Tüte.“

Und genau das verwechseln viele mit Unfreundlichkeit –
vor allem jene, die Führung immer noch mit Lautstärke, Titeln und 48-seitigen Präsentationen gleichsetzen, die am Ende exakt das entscheiden, was vorher auch schon klar war: nichts.


Führung ist kein Streichelzoo. Und kein Debattierclub.

Eine Frau in der Menopause führt nicht mit: „Ich verstehe total, wie du dich fühlst.“

Sie führt mit: „Ich sehe das Problem. Das ist die Lösung. Machen wir so.“

Nicht barsch.
Nicht arrogant.
Sondern energiesparend. 🔋

Wie jemand, der dreimal versucht hat, den Drucker mit liebevollem Zureden zu reparieren
und dann erkennt: Der Stecker ist kein Feind. Er ist die Antwort. 🔌


Konflikte fühlen sich plötzlich an wie Matheaufgaben

Vor der Menopause:
Konflikt = emotionales Jenga. 🧱

Wenn ich DAS sage, fällt DAS um.
Dann DAS.
Dann jemand.
Vielleicht ich.
Wahrscheinlich ich.

In der Menopause:
Konflikt = Sachverhalt.

Problem.
Lösung.
Ende.

Kein Drama.
Keine Selbstbefragung.
Keine nächtlichen Gespräche mit der Zimmerdecke um 3:42 Uhr. 🌙

Das ist nicht Kälte.
Das ist emotionaler Frühjahrsputz. 🔄


Die neue Superkraft: Zeitverschwendung riechen

Frauen in der Menopause erkennen sinnlose Meetings so früh wie andere Menschen nen offenen Gully oder den absolut bescheuerten Applaus im Flugzeug, wenn der Pilot landet. 🚨🥛

Sätze wie:
„Lasst uns da nochmal alle Perspektiven einsammeln“

lösen innerlich nur noch eines aus: ein sehr stilles, sehr klares „Nein.“ ❌

Nicht laut.
Nicht emotional.
Eher so wie man innerlich denkt:
Ich hab dafür weder Zeit noch Hitzewallungen übrig. 🔥

Diese Frauen fragen dann Dinge wie:

„Wer entscheidet das?“
„Wozu machen wir das?“
„Was passiert, wenn wir es einfach lassen?“

Das sind keine unhöflichen Fragen.
Das sind Fragen mit Kündigungspotenzial für Bullshit. 💣


Kurzer Realitätsabgleich (ja, Zahlen müssen sein)

Frauen sind in Führungspositionen immer noch unterrepräsentiert.
Je höher die Ebene, desto dichter die Luft
und desto stärker der Testosteron-Nebel. 🌫️

Nicht, weil Frauen nicht führen können. Sondern weil Führung lange verwechselt wurde mit:

  • Dauerpräsenz

  • Ellenbogen

  • emotionaler Abstumpfung

Alles Fähigkeiten, die hervorragend funktionieren, wenn man sich selbst jahrzehntelang nicht mitgedacht hat.


Und dann kommt die Menopause. Mit einem Vorschlaghammer aus Klarheit.

Mit dem hormonellen Umbau fällt etwas weg: das permanente soziale Glätten.

Diese innere Stimme, die sagt:
„Sag’s netter.“
„Warte noch.“
„Nimm Rücksicht.“
„Mach’s nicht so deutlich.“

Die geht jetzt früher nach Hause. 🧥

Und plötzlich ist da Platz für:
• Entscheidungen ohne Wellness-Sprache
• Kritik ohne Coaching-Gesäusel
• Lob ohne Standing Ovations für Selbstverständlichkeiten

Das ist keine „männliche Energie“. Das ist entwöhnte Weiblichkeit. 💥

Die Energie von früher.
Bevor man Frauen beigebracht hat, dass Durchsetzungsfähigkeit unweiblich sei
und Klarheit ein Charakterfehler.


Führung durch Menopause – ein sehr realistisches Gedankenexperiment

Stell dir eine Führungskraft vor, die:

  • nicht gefallen will

  • keine Statusspiele spielt

  • keine Angst vor Stille hat

  • nach dem Meeting wirklich geht 🚪

Eine, die sagt: „Das Projekt ist Quatsch.“

Und dann niemanden anschaut, als müsse sie sich dafür entschuldigen oder noch drei Folien nachreichen.

Das ist keine Vision.
Das sitzt gerade in sehr vielen Küchen,
trinkt kalten Kaffee ☕
und fragt sich, warum sie sich das jahrelang angetan hat.


Warum das unbequem ist – und genau deshalb gut

Frauen in der Menopause sind keine Ja-Sagerinnen mehr.
Und keine emotionalen Airbags.

Sie sind diese Person im Raum, die ausspricht, was alle denken und keiner sagen will,
weil man sonst als „schwierig“ gilt.

Führung braucht genau das.

Nicht mehr Harmonie. Sondern weniger Bullshit. 🧹


Kirsche zum Schluss 🍒

Frauen in der Menopause sind nicht anstrengend. Sie sind nicht mehr verhandelbar mit Unsinn.

Und wenn das im Management plötzlich auffällt, liegt das nicht an ihnen, sondern an einem System, das jahrzehntelang davon lebte, dass Frauen mitgedacht, mitgefühlt und mitgetragen haben.

Jetzt tragen sie nur noch, was Sinn macht.

Alles andere bleibt liegen.

Nicht alles, was unbequem ist, ist schlecht. Manches ist einfach überfällig. 🍒

Kirsche

Geschrieben von Kirsche

50+. Ungefiltert. Ehrlich. Ich schreibe über das, worüber andere nur flüstern.

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